North Sea Tai Chi Festival
17. – 19. August 2018 in Zeewolde (NL)

Das niederländische »North Sea Tai Chi Festival« findet dieses Jahr wie immer Mitte August statt und wie in den letzten Jahren auf dem Campingplatz De Banken in Zeewolde (NL). Es sind je zwei Workshop-Blöcke á 90 Minuten am Vormittag und einer am Nachmittag vorgesehen, wobei auch »untypische« Themen wie Trommeln und Tanzen eingebunden werden. Der zweite Nachmittagsblock ist dem freien Tuishou vorbehalten. Am Sonntagnachmittag sind zudem Vorführungen geplant. Es gibt außerdem die Möglichkeit, seine Fertigkeiten mit dem Schwert zu testen.
Die ReferentInnen sind Judith van Drooge, Maike Duarte, Frederik Hendriks, Daan Hengst, Henk Janssen, Job Koesoemobroto, Hans Lauxen, Michiel Menting, Nippi Noya, Joke Portugies sowie Erich und Rob Völke.
Die Teilnahmegebühren (inkl. Mittagessen und Übernachtung auf dem Festival-Campingplatz) betragen wie im letzten Jahr 79 € Euro für einen Tag, 149 € für zwei und 179 € Euro für alle drei Tage. Frühbucher bis zum 26. Juli erhalten ein Festival-T-Shirt.

Info:
North Sea Tai Chi Festival

post@northseataichi.nl
www.northseataichi.nl


 

Deutschland entspannt
19. August 2018, 11 – 12.30 Uhr

Eric David und Kai Schlupkothen vom Taiji Zentrum Nord rufen zum gemeinsamen Üben und Entspannen auf. Am Sonntag, den 19. August 2018, werden an vielen Orten in Deutschland Unterrichtende der »World Chen Taijiquan Association Germany« (WCTAG) von 11 bis 12.30 Uhr Übungen anleiten, die uns in der heutigen schnelllebigen Zeit Ruhe und Entspannung bringen sollen. Diese Übungen sind so ausgewählt, dass alle Interessierten sie mitmachen können. Das Ziel der Veranstalter ist, möglichst viele Menschen für Taijiquan und Qigong zu begeistern. Auf der Website der WCTAG (wctag.de) zeigt eine Übersichtskarte, an welchen Orten gemeinsam geübt wird.
Schirmherr dieser Aktion ist Jan Silberstorff, Gründer der WCTAG. Er wird in Hamburg die Veranstaltung leiten und dabei per Livestream im Internet übertragen. Je nach technischen Möglichkeiten soll der Stream auch an den anderen Veranstaltungsorten gezeigt werden. Diejenigen, die nicht zu den Veranstaltungsorten kommen können, haben so ebenfalls die Möglichkeit mit zu üben.
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Für dieses Event wurden eigens T-Shirts hergestellt. Von jedem verkauften T-Shirt wird 1 Euro für »Die Insel der Kinder«, ein Hilfsprojekt der WCTAG in Brasilien, gespendet.

Info:
Taiji Zentrum Nord
Kirchenbleeck 5
24576 Bad Bramstedt
office@taiji-nord.de
www.taiji-nord.de


 

6. Wu Wei Cup
2. September 2018 in Hamburg (D)

Bereits zum sechsten Mal veranstaltet die Wu Wei Schule für Tai Chi & Qi Gong von Jan Leminsky den Wu Wei Cup, ein Turnier für Taiji-Formen und Tuishou, das alle zwei Jahre statt ndet. Jan Leminsky hat aufgrund der bisherigen Anmeldungen das Turnier auf einen Tag, Sonntag den 2. September, verkürzt. Bei den Formen wird unterschieden in Erfahrungsklassen: bis zwei Jahre, bis fünf Jahre, bis 15 Jahre und über 15 Jahre sowie in Stile und in Hand- und Waffenformen. Handformen haben ein Zeitlimit von mindestens vier und maximal fünf Minuten, Waffenformen maximal fünf Minuten.

Beim Tuishou gibt es Wettbewerbe im Dingbu (fester Stand), Houbu (mit Schritten) und dem beim letzten Wu Wei Cup neu eingeführten Podestkampf. Beim Podestkampf und beim Houbu werden die Gruppen nicht wie beim Dingbu nach Gewicht unterteilt, sondern nach Körpergröße. Das Regelwerk ist auf der Website einsehbar.

Die Teilnahmegebühren wurden auch angepasst. Sie betragen jetzt 20 Euro pro Wettbewerb. Mitglieder der Bundesvereinigung Taijiquan und Qigong und Jugendliche erhalten 5 Euro Rabatt. Alle TeilnehmerInnen können sich für maximal fünf Wettbewerbe anmelden. Für die Tuishou-Wettbewerbe ist ein ärztliches Attest notwendig.

Info:
Wu Wei Schule für Tai Chi & Qi Gong

Fon +49/ 40/ 85 50 01 58
hamburg@wuweiweb.de
www.wuweiweb.de/turnier/wu-wei-cup


 

3. Yangsheng-Meeting
7. – 9. September 2018 in Hannover (D)

Vom 7. bis 9. September 2018 veranstaltet Nils Klug zum dritten Mal das Yangsheng Meeting, das 2016 unter dem Namen »Taiji-Forum« zum ersten Mal stattfand. Das Yangsheng-Meeting ist als Austauschtreffen für alle chinesischen Künste der Lebenspflege konzipiert. Es soll den TeilnehmerInnen die Möglichkeit bieten, neue Aspekte dieser Künste zu entdecken und sich in diesem Bereich fortzubilden.
Das Motto des diesjährigen Treffens lautet »Liu Shui – Fließendes Wasser«, zu dem Workshops und Vorträge aus den Künsten Baguazhang, Gongfu Cha, Kalligraphie, Qigong, Taijiquan, TCM, Tuina und der Philosophie des Yijing angeboten werden. Die ReferentInnen sind: Ernst-Michael Beck, Hugo Cardenas, Tina Faulkner Elders, Hwang Yi-Chun, Dr. Henrik Jäger, Wang Ning, Gunawan Wibisono, Yang Yunzhong, Faye Yip und Luigi Zanini.
Zum Rahmenprogramm gehören eine Ausstellung mit Bildern von Wang Ning, eine Gala der chinesischen Künste am Samstagabend, Qigong am Morgen, abendliches freies Tuishou und ein Marktplatz mit Infoständen und einem Büchertisch.
Der Teilnahmepreis für die gesamte Veranstaltung (inklusive Gala) beträgt 270 €, Tagestickets (exklusive Gala) kosten 110 €. Gruppen ab sieben TeilnehmerInnen erhalten 10 Prozent Rabatt. Der Besuch der Gala kostet 20 €.

Info:
Yangsheng Meeting

Nils Klug
Zur Bettfedernfabrik 1, D-30451 Hannover
Fon 0511/ 45 35 75, Mobil 0160/ 97 37 98 76
nils.klug@taiji-forum.de
www.yangsheng-meeting.de


 

7. International Push Hands Meeting Prague
14. – 16. September 2018 in Prag (CZ)

Das International Push Hands Meeting Prague findet dieses Jahr bereits zum siebten Mal statt und hat sich fest im Kalender der europäischen Taiji-Treffen etabliert. Der bewährte Ort bleibt: der südliche Teil der Moldau-Insel Střelecký ostrov, mitten in der Stadt mit der historischen Kulisse drumherum.
Wie bei anderen Tuishou-Treffen auch gibt es vormittags einen dreistündigen Workshop-Block mit Themen rund um Tuishou. Als ReferentInnen für dieses Jahr haben bisher zugesagt: Nikolaus Deistler und Yonghui Deistler-Yi.
Am Nachmittag steht dann das freie Üben auf dem Programm, ebenfalls drei Stunden, bei dem alle zehn Minuten der Partner/die Partnerin gewechselt wird.
Die Teilnahmegebühren betragen 800 CZK bzw. 30 € für einen halben Tag bis zu 3500 CZK bzw. 130 € für die gesamte Veranstaltung, inklusive der Gala am Samstagabend. Bis zum 15. August gibt es einen Frühbucherrabatt.

Info:
Centre of Taoist Arts Golden Hill
Ivo Marvan
ivo@marvan.cz
www.push-hands.cz


 

Volkshochschulen sind zunehmend unzufrieden mit der ZPP

Seit Jahren werden viele Präventionskurse der Volkshochschulen, unter anderem auch Qigong und Taijiquan, von den Krankenkassen als präventive Maßnahme im Rahmen des §20 SGB V anerkannt und bezuschusst. Die »Zentrale Prüfstelle Prävention« (ZPP), ein Zusammenschluss fast aller Krankenkassen in Deutschland, übernahm in den letzten Jahren das zentrale und vereinheitlichte Anerkennungsverfahren für die Krankenkassen. Mittlerweile sind viele Volkshochschulen in Deutschland unzufrieden mit der Arbeit der ZPP und kritisieren sie als »zu bürokratisch« und »wirklichkeitsfremd«. So wird unter anderem bemängelt, dass das Anerkennungsverfahren keine exible und bedarfsorientierte Kursplanung zulässt. Die Laufzeit der Kurse darf zum Beispiel nur acht bis zwölf Wochen mit maximal 15 Teilnehmenden betragen, Zahlen, die bei Volkshochschulen oft überschritten werden.

Die Kursleitungen müssen für eine Anerkennung bei der ZPP ihre Kurse mit einem detaillierten Konzept und minutengenauem Ablauf über die jeweilige VHS einreichen. Veränderungen, zum Beispiel eine Anpassung an die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen, sind damit nicht mehr möglich. Bei jeder Veränderung muss der Kurs neu anerkannt werden, was insbesondere problematisch ist, wenn eine Kursleitung kurzfristig ausfällt, im Falle von Krankheit oder Schwangerschaft zum Beispiel. Und ohne Anerkennung gibt es keine Bezuschussung durch die Krankenkassen. So kann den TeilnehmerInnen, selbst bei anerkannten Kursen, vorher nie hundertprozentig versichert werden, ob ihr Kurs bezuschusst werden wird oder nicht.

Ein weiteres Problem besteht in der Gefahr, dass die zumeist freiberuflichen LehrerInnen möglicherweise fest angestellt werden müssen, wenn die Unterrichtsinhalte zu sehr festgelegt sind.

Mittlerweile haben zahlreiche Volkshochschulen ihre Zusammenarbeit mit der ZPP beendet. Aber auch Krankenkassen betrachten die Arbeit der ZPP zunehmend kritisch und beteiligen sich nicht an deren Anerkennungsverfahren wie zum Beispiel die AOK Baden-Württemberg.