1. Osnabrücker Pushing Hands – Treffen
30. November bis 2. Dezember 2018 in Osnabrück (D)

Angeregt von dem Pushing Hands Treffen in Haßfurt, das mittlerweile schon seit sechs Jahren existiert, veranstaltet Hella Ebel jetzt vom 30. 11. bis zum 2. 12 2018 ein Pushing Hands Treffen in ihrer Schule in Osnabrück. Es folgt dem Konzept des Haßfurter Treffens, dass in der Tradtion von Huang Xiangxian / Wee Kee Jin steht und bei dem sie regelmäßig unterrichtet hat.

Vormittags stehen Workshops á zwei Stunden Tuishou auf dem Programm, bei dem festgelegte Partnerübungen, unter anderem die „Seven Pushes“ und der „Slow Push“ geübt werden. Diese werden geleitet von Hella Ebel, Thomas Kirchner und Roland von Loefen.

Nach einer Kaffeepause gibt es für 45 min. halbfreies Tuishou. Hierbei versucht ein Partner versucht, den anderen aus dem Gleichgewicht zu bringen, während dieser sich ausschließlich im Neutralisieren übt.

Nach der Mittagspause gibt es das freie Tuishou, das ausschließlich im festen Stand geübt wird, abwechselnd im V-Stand, parallelen Stand und im Bogenstand. Alle zehn Minuten werden Partner*in und Stand gewechselt.

Die Teilnahmegebühr beträgt für einen Tag € 50, für zwei Tage € 95 und für alle drei Tage € 130. Mittags wird für € 5 eine Suppe angeboten. Ebenfalls € 5 kostet eine Übernachtung in der Tai Chi Schule.

Info: Tai Chi Schule Osnabrück
Hella Ebel
Fon +49 – 541 – 409 69 87
hella@taiji-schule-os.de
www.hella-ebel-taiji.de

 

 

 


 

Volkshochschulen sind zunehmend unzufrieden mit der ZPP

Seit Jahren werden viele Präventionskurse der Volkshochschulen, unter anderem auch Qigong und Taijiquan, von den Krankenkassen als präventive Maßnahme im Rahmen des §20 SGB V anerkannt und bezuschusst. Die »Zentrale Prüfstelle Prävention« (ZPP), ein Zusammenschluss fast aller Krankenkassen in Deutschland, übernahm in den letzten Jahren das zentrale und vereinheitlichte Anerkennungsverfahren für die Krankenkassen. Mittlerweile sind viele Volkshochschulen in Deutschland unzufrieden mit der Arbeit der ZPP und kritisieren sie als »zu bürokratisch« und »wirklichkeitsfremd«. So wird unter anderem bemängelt, dass das Anerkennungsverfahren keine exible und bedarfsorientierte Kursplanung zulässt. Die Laufzeit der Kurse darf zum Beispiel nur acht bis zwölf Wochen mit maximal 15 Teilnehmenden betragen, Zahlen, die bei Volkshochschulen oft überschritten werden.

Die Kursleitungen müssen für eine Anerkennung bei der ZPP ihre Kurse mit einem detaillierten Konzept und minutengenauem Ablauf über die jeweilige VHS einreichen. Veränderungen, zum Beispiel eine Anpassung an die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen, sind damit nicht mehr möglich. Bei jeder Veränderung muss der Kurs neu anerkannt werden, was insbesondere problematisch ist, wenn eine Kursleitung kurzfristig ausfällt, im Falle von Krankheit oder Schwangerschaft zum Beispiel. Und ohne Anerkennung gibt es keine Bezuschussung durch die Krankenkassen. So kann den TeilnehmerInnen, selbst bei anerkannten Kursen, vorher nie hundertprozentig versichert werden, ob ihr Kurs bezuschusst werden wird oder nicht.

Ein weiteres Problem besteht in der Gefahr, dass die zumeist freiberuflichen LehrerInnen möglicherweise fest angestellt werden müssen, wenn die Unterrichtsinhalte zu sehr festgelegt sind.

Mittlerweile haben zahlreiche Volkshochschulen ihre Zusammenarbeit mit der ZPP beendet. Aber auch Krankenkassen betrachten die Arbeit der ZPP zunehmend kritisch und beteiligen sich nicht an deren Anerkennungsverfahren wie zum Beispiel die AOK Baden-Württemberg.