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Die Fachzeitschrift für alle Taijiquan- und Qigong-Praktizierenden


Verbindung von Qigong, Kampfkunst und Taijiquan / TQJ 3/2016

Jürgen Meyer: »Meditation. Qigong, Kampfkunst und Taijiquan. Methoden der Bewusstheit, inneres Gewahrsein zu erkennen«
Selbstverlag 2015, 320 Seiten, 23 EUR, ISBN 978-3-00-050245-3

Es ist immer noch schwierig, wenn ein Chinese uns Westler unterrichtet. So ging es auch Jürgen Meyer, als er auf Ma Jiangbao traf: »Das erste Problem war die Begrenzung durch die Sprache, und das zweite Problem waren die kulturellen Missverständnisse. Manche Dinge, die für ihn als Chinesen von großer Wichtigkeit waren, hatten für uns Europäer keine oder nur geringe Bedeutung und umgekehrt.« Sein Tipp: »Deshalb sollte man als westlicher Schüler bei einem asiatischen Lehrer besonders aufmerksam und achtsam sein, wenn man wirklich tiefgründig lernen will.« Mehr auf die Bewegungen achten und weniger auf die Erklärungen. Versuchen, das Innere des Meisters eher körperlich zu erfassen, seine Korrekturen anzunehmen, zu vertrauen.

Jürgen Meyer kann auf eine sehr lange und anscheinend sehr intensive Übungszeit in vielen Kampfkünsten und spirituellen Wegen zurückblicken. Bereits mit 17 Jahren erlangte er den 1. Dan im Karate, er lernte Aikido und Taijiquan, beschäftigte sich mit Zen und dem tibetischen Buddhismus. In seinem Buch »Meditation« blickt er auf diese Zeit zurück und versucht seine Erkenntnisse weiterzugeben. Nicht als Überblick, sondern den Kern all dieser Wege zu beschreiben.

Denn für ihn gehören Meditation, Spiritualität und die innere Kampfkunst, die er im Wu-Stil praktiziert, zusammen. Man spürt beim Lesen seinen Eifer, uns daran teilhaben zu lassen. Sein Bemühen, den nicht so erfahrenen Taiji-Spieler zu ermutigen, auch diese Seiten kennenzulernen und dadurch die Tiefe zu erfahren, in der er selbst das Taijiquan erlebt und übt. Er streift dabei einige interessante Aspekte wie die Wechselwirkung zwischen Taijiquan und Meditation, die »negativen Einstellungen« und Blockaden, die sich durch die richtige Praxis auflösen, die Wichtigkeit eines erfahrenen Lehrers auf dem Weg, die Freude am absichtslosen miteinander Üben jenseits eines Wettbewerbs.
Leider ist aber sein Buch nur sehr mühsam zu lesen. Die ermüdenden Wiederholungen, seine verschachtelten Sätze und sein Nominalstil mit der Genitivhäufung machen es LeserInnen nicht gerade leicht. Zudem erklärt er vieles nicht, selbst wenn es um Übungen geht, die er doch vorstellen will, wie die Kranichbewegung. Er erzählt auch nicht lebendig von seinen bestimmt wertvollen Begegnungen mit den Meistern, allen voran Ma Jiangbao, Mantak Chia oder Tenga Rinpoche. Er bleibt an einer theo-retischen Oberfläche hängen, die sehr blass erscheint und mit viel Pathos und buddhistischem Jargon getönt ist. Und das ist doch sehr schade.
(Georg Patzer)

 

Grundlegende Bewegungslehre in der Praxis / TQJ 3/2016

Dieter Mayer: »Die Mitte besetzen. Dynamisch bewegen mit und leicht – und schwer«
Selbstverlag 2016, 296 Seiten geb., 44,90 EUR, ISBN 978-3-00-052644-2,
versandkostenfrei zu bestellen bei: d.mayer@ass-institut.de

Dieses Buch ist ein wirklich starkes Stück: stabiler Hard-Cover-Einband, 296 Seiten Hochglanzpapier im DIN A4-Format mit vielen farbigen Bildern, im Selbstverlag produziert.

Dieter Mayer, seit mehr als 20 Jahren in der Qigong- und Tajjiquan-Ausbildung engagiert, hat mit seinem dritten eigenen Buch neue Maßstäbe gesetzt. Nach »Kraft ohne Anstrengung« (Kösel 1999), damals noch unter dem Namen Dieter Allgaier, und »Typgerecht trainieren« (BoD 2010) ist im April diesen Jahres das Endprodukt jahrelangen Forschens über die Zusammenhänge und Merkmale menschlicher Bewegungskunst und Rhythmik herausgekommen. Eine einfache Anleitung mit »simplen Trainingsleitlinien und elementaren Basisübungen«, mit der eine praktische Umsetzung seiner »Bewegungslehre nach den Fünf Elementen« gelingt, lautet die selbstgesteckte Zielsetzung.

Dieter Mayer will sich diesmal auf das Einfachste und zugleich Wesentlichste beschränken: »und leicht – und schwer« lautete lange Zeit sein Arbeitstitel, um einen leichten und niederschwelligen Einstieg in sein Power-Response®-Training anbieten zu können. Er möchte die fehlende »Mitte« aller Trainingslehren besetzen und den Trainierenden aller Sportarten nahe bringen.
Das Neue am Power-Response-Training ist, so der Autor, dass »die Anatomie- und Bewegungslehre den elementaren Gesetzmäßigkeiten der Rhythmik untergeordnet und ihr eine dienende Funktion zugewiesen wird« (S. 20). Zur Illustration hat er ein eigenes System entwickelt, mit dem die Zug-, Druck- und Dehnungskräfte in den Gelenken und den Muskeln mittels Farben und sich verformenden »Gelenkbällen« visualisiert werden können. Alle Bewegungen, im Alltag ebenso wie im Sport oder bei den chinesischen Bewegungskünsten, werden auf die simple Polarität von »und leicht« – »und schwer«, also »Entlastung« und »Belastung« reduziert.

Welche unterschiedliche Wirkung dabei die kleinen Wörtchen »und« aufweisen, wird ausführlich thematisiert. Allen, die es gerne praktisch haben möchten, können sich an 100 verschiedenen Übungsbeschreibungen, die jeweils mit großformatigen erklärenden Fotos unterstützt werden, erfreuen. Da wird beispielsweise genau erklärt, was sich beim einfachen Aufstehen oder beim Hinsetzen auf einen Stuhl in den Muskeln und Gelenken alles abspielt, damit dies leicht und spielerisch gelingt. Man bekommt Tipps fürs Autofahren oder Telefonieren, um aus diesen einfachen Tätigkeiten dynamische Bewegungen zu machen, die den Stress vertreiben und für inneres Gleichgewicht sorgen. Wie man dynamisch und zugleich rückenschonend Wasserkästen hebt oder absetzt, einen schweren Einkaufswagen schiebt oder einen Medizinball fängt und wirft, all das wird in diesem Buch genau und anschaulich erklärt.
Jede Übungsbeschreibung lädt unwillkürlich zum sofortigen Nachmachen ein, damit Theorie und Praxis schnell zueinander finden. Sehr gut gelungen ist die Verbindung des Power-Response-Zyklus mit der Theorie der fünf Wandlungsphasen. Dem Element Wasser werden da beispielsweise »das lange und« und der Knochendruck zugeordnet und die Wirkungszusammenhänge in dieser Phase anhand der Qigong-Übung »Zum Himmel strecken und zur Erde neigen« anschaulich erläutert.

Im dritten Teil des Buches wendet sich Die-ter Mayer gezielt an Lehrende und zeigt auf, wie man das Power-Response-Prinzip im eigenen Unterricht einsetzen kann. Viele einfache Übungen wie etwa das »bewegte Stehen« können damit auf eine ganz andere Art unterrichtet werden und bereichern sicher so manche Übungsstunde.

Wer allerdings mit den Begriffen Dehnspannung, Streckreflex, Kontraktion und Knochendruck wenig anfangen kann und vor allem kein Körpergefühl mit diesen Vorgängen verbindet, wird vermutlich an der Einfachheit des Systems verzweifeln. Dann hätte Prof. Cong Yongchun, einer der Lehrer von Dieter Mayer, auch jetzt noch Recht mit seiner Äußerung: »Die meisten Menschen scheitern beim Üben nicht an der Komplexität, sondern an der Einfachheit« (S. 286). Wer dagegen leicht einen Zugang zum »Groove« oder dem »Flow« einer dynamischen Bewegung findet und Freude am spielerischen Umgang mit der Polarität von Yin und Yang hat, wird von diesem Buch und seinen Übungen profitieren.

Anfänger wird der Preis von 44,90 Euro zurückschrecken lassen. Fortgeschrittene und Lehrende wissen, dass sie mit dieser Investition weit unter der Teilnahmegebühr für ein Tagesseminar liegen. Am effektivsten dürfte es aber sein, den Buchkauf mit einem Seminarbesuch beim Autor zu verbinden.
(Ralf Jakob)

 

Erleuchtungssehnsucht als Falle / TQJ 2016

Abdi Assadi: »Schatten auf dem Pfad. Wie uns die Suche nach Erleuchtung hinters Licht führen kann«
Theseus 2015, 182 Seiten, 17,95 EUR, ISBN 978-3-89901-377-1

Es gibt einen Unterschied zwischen Psychotherapie und spiritueller Entwicklung und Begleitung – zum Beispiel durch Qigong oder Taijiquan. Eine Vermischung kann zu gefährlichen Verstrickungen zwischen LehrerInnen und SchülerInnen führen – bis zu missbräuchlichen Abhängigkeitsverhältnissen (siehe auch Artikel TQJ 4/2011 und 1/2012). Wenn man unsere Übungsmethoden als spirituelle Methoden auf dem Weg nutzen möchte, stellt sich aber auch unabhängig vom Lehrer-Schüler-Verhältnis immer wieder die (selbst)kritische Frage: Nutze ich sie tatsächlich zu spiritueller Entwicklung oder missbrauche ich sie unbewusst zur Bestätigung meines Selbstbilds – eines, mit dem ich obendrein »gut dastehe« als Taiji- oder Qigong-Praktizierende.

Ungeklärte neurotische Strukturen und andere psychische Probleme werden nicht automatisch durch Sitzen auf dem Kissen oder Taiji-Üben ausgeräumt. Oder wie der Autor von »Schatten auf dem Pfad« sagen würde: Der eigene »Schatten« wird nicht zwangsläufig mit »erleuchtet« auf dem spirituellen Weg. Er kann ein schweres Hindernis darstellen. Er kann sich sogar mästen mit der vermeintlich erlösenden Kost.

Ich habe selten jemanden so Klartext zu diesem Thema sprechen hören wie Abdi Assadi. Er lebt als Akupunkteur, spiritueller Berater und Lehrer in New York. Er wuchs in Afrika, Asien und den USA auf, studierte eine Vielzahl von Heilmethoden, darunter Schamanismus, Psychotherapie und Akupunktur. Er praktizierte als junger Mann Yoga ebenso wie Kampfsport und Autorennsport. Er hat auf seiner intensiven, nicht durch kulturelle Schranken beengten Suche nach dem eigenen spirituellen Weg vieles selbst durchlebt.

Seine Arbeit während der ersten großen Welle von AIDS-Infektionen, in der er viele Menschen therapeutisch im Sterbeprozess begleitete, hat sicher zu seinem ungeschönten Blick beigetragen. Er weiß, wovon er spricht. Er führt gnadenlos alle Fallen der Selbsttäuschung vor, sei es auf Seite des Lernenden oder des Lehrenden. Und doch ist dies Buch eine hartnäckige Einladung, den eigenen Weg zu finden, in der Suche nicht nachzulassen.

Die Überschriften der Kapitel geben einen Eindruck von seiner breit gefächerten Reflexion zu diesem nicht einfachen Thema: »Wie man den Wecker nutzt, um weiterzuschlafen«, »Wenn sich Sucht als Spiritualität maskiert«, »Pfade zum Erwachen«, »Bewertung als innerer Guru«, »Guru«, »Spiritualität und die Verdrängung des Schattens«, »Der heilige Gral der romantischen Beziehung«, »Gnade kommt, sobald man sich der Hilflosigkeit ergibt«, »Kurzfristige Lösungen sind etwas für Junkies«, »Die Illusion des Glücks«, »Der Tod als Lebensberater«, »Veränderung geschieht mit Absicht«, »Das Erbe der Eltern«, »Und jetzt?«.

Abdi Assadi analysiert dabei sein eigenes Leben ebenso wie er die Geschichten verschiedener Klienten nutzt, um uns alle Varianten an Illusionen vorzuführen. Seine Sprache ist drastisch. Seine Botschaft klar: Der Weg lohnt sich. Gerade deshalb sollten wir alle Verlockungen erkennen, die uns von ihm ablenken. Und am schlimmsten sind eben die, die uns vorgaukeln: Wir sind auf dem richtigen Weg (während wir längst am Wegesrand eingedämmert sind) oder wir haben alle Probleme überwunden (dabei fliehen wir sie nur auf unseren Kissen und in unseren Dojos) oder was auch immer. Abdi Assadi stellt den Wecker neu an – und der läutet laut. Eines der wertvollsten Bücher der letzten Jahre!
(Dietlind Zimmermann)

 

 

Unterrichten aus westlicher und östlicher Sicht / TQJ 4/2015

Martin Bödiker: »Optimaler Tai Chi- und Qigong-Unterricht«
Bödiker 2014, 67 Seiten, 8,35 EUR,
Kindle 5,60 EUR, ISBN 9781503356009

Martin Bödiker: »So lehrte der Meister«
Bödiker 2014, 51 Seiten, 6,10 EUR,
Kindle 4 EUR, ISBN 9781505458077

Martin Bödiker, Wu-Stil Taijiquan-Lehrer aus Düsseldorf und Religionswissenschaftler mit Ostasienschwerpunkt, ist vielen schon ein Begriff. In drei kleinen, aber feinen Bänden hat er unter anderem gut lektorierte und neu übersetzte Basistexte für unsere Übungswege herausgebracht, eine Auswahl der Taiji-Klassiker sowie zwei »Philosophische Lesebücher zum Tai Chi Chuan«. Nun sind in seiner Edition zwei schmale Bände zum Thema Unterrichten erschienen. Ich sage es vorweg: Diese beiden empfehle ich ausdrücklich im Doppelpack!

»Optimaler Tai Chi- und Qigong-Unterricht« widmet sich der westlichen Pädagogik – und zwar explizit auf den Taiji- beziehungsweise Qigong-Unterricht bezogen. Dieses Buch hat er seiner früh verstorbenen Frau Freya gewidmet: »… eine ganz hervorragende Pädagogin und eine meisterliche Tai Chi- und Qigong-Lehrerin. Die Grundlagen dieses Buches beruhen auf ihrem Wissen und Wirken.«

Es ist unterteilt in drei Abschnitte. Der erste heißt Pädagogik, »die Disziplin, die sich mit der Theorie und Praxis von Bildung beschäftigt«. So klar und knapp wie diese Definition ist alles, was wir im Buch vorfinden. Es geht um Lernen und Lehren, um Didaktik und Methodik, um Motivation von Lehrenden und Lernenden (Wohlbefinden, Wahrnehmung, Gemeinschaft, Spiritualität, Kampfkunst) – alles, was eine Rolle spielt, wird angesprochen. Unter der Überschrift Didaktik werden abgehandelt: Inhalte und Ziele, Konzepte der Unterrichtsplanung, Unterrichtsablauf, Lernort, drinnen oder draußen, Zeitvorgaben, Lernstil, Auftreten des Lehrers, Gruppenstruktur und -dynamik, Über- und Unterforderung, Störungen und Unterrichtsreflexion.
Der dritte Teil zur Methodik widmet sich Lern- und Lehrmethoden, Sozial- und Aktionsformen des Unterrichts, methodischen Maßnahmen sowie den Themen Wiederholen, Lernhilfen und Umgang mit Fragen. Es ist vielleicht dem knappen Stil geschuldet, dass mir die Hinweise hier und da ein wenig apodiktisch klingen – so und nicht anders sieht guter Unterricht aus … Generell aber muss ich sagen: Jeder Punkt, der genannt wird, ist bedenkenswert, und letztlich geht es hier um grundlegendes »Handwerkszeug« für Unterrichtende. Es ist vor allem eine Einladung zur kritischen Selbstüberprüfung. Deshalb endet jedes Kapitel mit einer Reihe von Fragen, die Unterrich-tende sich selbst stellen können, um zu überprüfen, inwieweit sie diesen Anforderungen in ihrem Unterricht schon gerecht werden.

Da es viele Wege gibt, wie wir von Lernenden zu Lehrenden werden können, und manche von uns ihre Ausbildung vielleicht bei (chinesischen) Lehrern erhalten haben, die mit westlichen Vorstellungen von Pädagogik nicht viel »am Hut« hatten, kann dies Buch, wenn man es aufmerksam durcharbeitet, zu einer Quelle der (Selbst-)Erkenntnis werden und einen Beitrag zur Professionalisierung des Taiji- und Qigong-Unterrichts leisten.

Ergänzt wird dieser westliche Blick aufs Unterrichten durch das zweite Bändchen »So lehrte der Meister«. Martin Bödiker ist klug genug, nicht über chinesische Unterrichtsmethoden zu referieren, die wir ja nur bedingt aus eigener Anschauung kennen, sondern er lässt wieder die Klassiker des altchinesischen Bildungssystems zu Wort kommen – jene, die prägend auch für die Art waren, wie die Taiji- und Qigong-Traditionen weitergegeben worden sind. Dabei spielen natürlich Kongzi beziehungsweise die Konfuzianer eine entscheidende Rolle, da Bildung ihr zentrales Credo ist.

In diesem Band finden wir von Martin Bödiker neu übersetzte Texte von Kongzi (aus Lunyü/Gespräche) sowie von Menzi und Xunzi. In den Zitaten dieser drei Autoren geht es um den unerschütterlichen Willen zu lernen, umfassendes Lernen, lebenslanges Lernen und reflektierendes Verarbeiten. Die Person des Lehrers und seine Eigenschaften werden beleuchtet. Weiterhin finden sich thematisch relevante Auszüge aus dem Buch »Maß und Mitte« und »Aufzeichnungen zum Lernen«. Als Dreingabe der 18 Seiten umfassende »Drei-Zeichen-Klassiker«, der eine Idee vom grundlegenden Bildungsgedanken des alten China gibt.

Ich weiß, wie beliebt bei Taiji- und Qigong-Praktizierenden der Daoismus ist – und wie wenig man im Allgemeinen vom Konfuzianismus weiß und wie einseitig dies Wissen oft ist. Aber was das Thema Bildung betrifft, ist er eine nicht zu ignorierende Quelle, will man die Methoden und Übungswege in ihrer Herkunft verstehen. Und außerdem wird man feststellen, dass sich dort auch einiges findet, was gar nicht so weit weg ist von dem, was westliche Pädagogik fordert.
Mein Fazit: Wer immer Taiji- oder Qigong-KursleiterInnen oder LehrerInnen ausbildet, sollte den zukünftigen Unterrichtenden diese beiden kleinen Bücher mit auf den Weg geben. Und wer schon unterrichtet? Ein schöner Spiegel, um selbstkritisch hineinzuschauen!
(Dietlind Zimmermann)